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Ersttherapie

Strategien zur Ersttherapie
Milo Huber
Korrespondenzautor: Dr. med. Milo Huber, Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, U Rae 84, Universitätsspital Zürich, Rämisstraße 100, 8091 Zürich, Schweiz; E-Mail: Milo.Huber@usz.ch

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Einleitung
Intravenöser Drogenkonsum (IVDU) mit Tausch oder gemeinsamem Gebrauch von Spritzenutensilien ist nach wie vor eine häufige Art von HIV-Transmission in Europa und den USA. Patienten*, die sich mit intravenösem Konsum angesteckt haben, werden meistens als IVDU bezeichnet unabhängig von den aktuellen Konsumgewohnheiten.
Die HIV-Kombinationstherapie (cART) hat Morbidität und Mortalität der HIV-Infektion dramatisch reduziert (Yeni et al. 2004). Allerdings haben nicht alle HIV-Infizierten mit unterschiedlichem Infektionsmodus ("Risikogruppen") in gleichem Ausmaß von den HIV-Behandlungen mit cART profitiert. Diverse Studien zeigen, dass die Risikogruppe IVDU eine deutlich verminderte Verbesserung der Prognose sowohl betreffend Morbidität als auch Mortalität zeigt im Vergleich zu Nicht-IVDU (Lucas et al. 2001, Amundsen et al. 2003, Dorrucci et al. 1997, Floris-Moore et al. 2003, Galai et al. 2005, Celentano et al. 2001, Celentano 2001, Sabine et al. 2005, Poundstone et al. 2001, Moore et al. 2004, Mocroft et al. 2002, Llood-Smith et al. 2006, Kohli et al. 2005, Wood et al. 2000, van Sighem et al. 2005, van Asten et al. 2003).



10 SFP (S1) 18-29 (2008)