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Übersichtsbeiträge

Passivrauchen in Wien – Ergebnisse des ETS-EuroSurvey
Hanns Moshammer
Korrespondenzautor: PD Hanns Moshammer; E-Mail: hanns.moshammer@meduniwien.ac.at

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Im Rahmen eines EU-Projekts wurde die Prävalenz des Passivrauchens in Wien mittels eines einfachen Fragebogens erhoben (ETS-EuroSurvey). 1.000 Nichtraucher und Nichtraucherinnen wurden telefonisch über Ihre Passivrauchexposition befragt. Die Haushalte wurden zufällig aus dem Telefonbuch ausgewählt, Zielperson für das Interview war ein Nichtraucher/eine Nichtraucherin über 18 Jahre. Rund 16% der Befragten waren am letzten Wochentag gegenüber Tabakrauch (ETS) in der Wohnung exponiert, 17% am letzten Wochenendtag. In Bezug auf den Arbeitsplatz (außer Haus) gaben lediglich 18% der Respondenten an, dass dort Rauchen nirgends erlaubt ist. Insgesamt 35% der Personen, die außer Haus arbeiten, sagten, dass jemand in ihrer unmittelbaren Umgebung raucht. Von den Respondenten, die in der letzten Woche Transportmittel genutzt hatten, waren 23% gegenüber ETS exponiert. In der Freizeit außer Haus Tabakrauch ausgesetzt waren 48% (am letzten Wochentag oder Wochenendtag). Die Belastung war vor allem durch den Besuch von Kaffeehäusern und Restaurants bedingt. Der Aussage "Passivrauch ist belästigend" stimmten 83% der Respondenten zu, der Aussage "Passivrauch ist für Erwachsene gefährlich" fast 93%.
Zusammengefasst belegen die Ergebnisse der Befragung, dass ein beträchtlicher Prozentsatz der nicht rauchenden Wiener Bevölkerung gegenüber ETS exponiert ist. Ein besserer Schutz der Nichtraucher ist dringend notwendig.



Passive smoking in Vienna – Results of the ETS-EuroSurvey
Hanns Moshammer
Corresponding author:: PD Hanns Moshammer; E-Mail: hanns.moshammer@meduniwien.ac.at

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The aim of this study was to investigate the prevalence of environmental tobacco smoke (ETS) exposure in adult non-smokers in Vienna (n = 1,000). In addition, attitudes and knowledge concerning the effects of ETS were assessed. Computer-assisted telephone interviews were carried out, from a random sample of households from telephone registries. A short questionnaire, developed by the ETS EuroSurvey Working Group, was used. About 16% of the respondents were exposed at home on the last weekday, 17% on the last weekend. At work 35% were exposed, during leisure time (outside the home) 48%. When using public transportation or cars, 23% were exposed. Passive smoking was seen as dangerous by more than 92% of the respondents. Exposure to environmental tobacco smoke is still high in Vienna. These results suggest the need for more stringent regulations and controls in order to protect non-smokers.

15 UFP (4) 203-208 (2010)