Volatile Anästhetika an der Herz- Lungen-Maschine
M. Maurer, J. Fassl
Den kompletten Artikel können Sie in unserem Kompendium "Anästhesiologie" nachlesen.
Zusammenfassung
Der Schutz des Herzens und möglicherweise anderer Organe vor ischämischen Ereignissen und Reperfusionsschäden mithilfe der pharmakologischen Präkonditionierung könnte ein Weg zur Reduktion der Mortalität und Morbidität von Patienten mit hohem perioperativem Risiko darstellen. Die Kardioprotektion durch volatile Anästhetika ist für herzchirurgische Eingriffe mit niedrigem Operationsrisiko in der Koronarchirurgie gut belegt. Bei Verwendung von volatilen Anästhetika sollten diese während des gesamten Eingriffes auch während der HLM-Phase stattfinden. Hierfür gilt es, die Herz-Lungen-Maschinen entsprechend auszurüsten und die Narkosetiefe mithilfe eines geeigneten Monitorings zu überwachen. Dies deshalb, weil es vor allem in der Phase nach Beginn des kardiopulmonalen Bypasses zu Veränderungen der Plasmakonzentration des volatilen Anästhetikums kommt und potenziell die Gefahr einer intraoperativen Wachheit besteht.
Zitierweise:
Maurer M, Fassl J (2023). Volatile Anästhetika an der Herz- Lungen-Maschine. In: Eckart J, Jaeger K, Möllhoff T (Hrsg.), Anästhesiologie, Kap. 5.1.13.2, 85. Erg.-Lfg. 7/23. ecomed Medizin, Landsberg
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